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4 Gründe, warum Sie Rad fahren sollten

Radfahren ist neben Laufen eine der beliebtesten Sportarten. Durch die aufgrund der zyklischen Bewegungsabläufe geringe Belastung der Gelenke und der gut dosierbaren Intensität ist es für jeden geeignet: vom Studenten bis zum Rentner, vom Leistungssportler bis zum Hobbysportler.

 

Gelenke

Durch die gleichmäßige, kreisförmige Bewegung in Bein- und Hüftgelenk wird dort besonders viel Gelenkflüssigkeit produziert und in die Gelenkflächen eingearbeitet. Gleichzeitig wirken keine Stoßkräfte oder Druck auf die Knochen und Gelenke.

Weil das Gewicht des Körpers im Sattel lagert, werden die Kniegelenke wesentlich weniger belastet als beispielsweise beim Joggen. Radfahren ist deshalb besonders bei Knochen- und Gelenkserkrankungen wie Arthrose oder Osteoporose sehr gut geeignet.

Im Kurs „Was solltest du vor dem Rad fahren beachten“ wird die richtige Einstellung des Rades erklärt. Mit der richtigen Position von Lenker und Sattel können viele Probleme schon im Vorfeld umgangen werden.

 

Muskulatur

Radfahren trainiert die komplette Beinmuskulatur, insbesondere Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur. Da keine komplette Hüftstreckung stattfindet, liegt der Fokus dabei eher auf der Muskulatur der Oberschenkelvorder- und Rückseite.

Durch die länger andauernde Belastung wird die Kraftausdauer der Muskulatur trainiert und ihre Laktattoleranz erhöht. Das bedeutet, dass es länger dauert, bis die Muskulatur aufgrund der Menge des entstehenden Laktats (= Milchsäure) keine Kraft mehr aufbringen kann.

Zudem wird die Größe der Energiespeicher in den Muskelzellen sowie die Kapillarisierung verbessert. Die Kapillaren, haarfeine Blutgefäße, werden bei Ausdauertraining gebildet, um die Muskulatur bei länger andauernden Belastungen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen zu können. Dadurch wird sie widerstandsfähiger gegenüber Ermüdung.

 

Herz-Kreislauf-System

Das Radfahren reizt den Körper und das Herz und fordert somit beide dazu auf, mehr Leistung zu bringen. Nach einer Einheit Radfahren fällt die Leistungsfähigkeit erstmal ab und der Körper versucht sich zu regenerieren, um auf das alte Ausgangsniveau bzw. darüber hinaus zu kommen.

Dieser Anpassungsvorgang, auch Superkompensation genannt, stellt einen ersten Trainingseffekt des Radfahrens dar. Langfristig ist er deutlich an einem niedrigeren Ruhepuls aufgrund eines kräftigeren Herzens zu erkennen.

Ebenso erhöht sich das Schlagvolumen des Herzens, also das Blutvolumen, das vom Herzen pro Schlag in den Blutkreislauf gepumpt wird. Dadurch kann schlussendlich mehr Blut in kürzerer Zeit in den Kreislauf abgegeben werden. Auf lange Sicht gesehen erspart das dem Herzen enorm viel Arbeit.

 

Lunge

Radfahren trainiert die Fähigkeit der Lunge, mehr Luft und somit mehr Sauerstoff pro Atemzug aufzunehmen sowie mehr Luft und somit mehr Kohlendioxid wieder auszuatmen. Dadurch erhöht sich auch die körperliche Leistungsfähigkeit, die von einer optimalen Versorgung mit Sauerstoff abhängt.

 

 

?Schon gewusst?

Untrainierte Menschen nutzen nur gut drei Viertel des Fassungsvermögens ihrer Lunge. Ausdauertraining, zu dem auch das Radfahren gehört, hat in diesem Zusammenhang mehrere positive Eigenschaften.

Es erhöht einerseits die Vitalkapazität, d. h. die Menge an Luft, die bei einem Atemzug ausgeatmet werden kann; zum anderen verringert sich die Größe des Restvolumens. Das Restvolumen ist die Menge an Atemluft, die bei einem Atemzug nicht ausgeatmet werden kann und somit in der Lunge zurückbleibt. Außerdem wird die Atemmuskulatur trainiert, die dabei hilft, große Mengen an Luft ein- und auszuatmen. Dadurch steigt die Effizienz der Atmungsarbeit.

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