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4 Gründe, warum Sie wandern sollten

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Dieses alte Sprichwort trifft auch auf den Wandersport zu. Nach der Anstrengung wird man, wenn gut geplant, mit einem schönen Ausblick auf der Bergspitze oder einer guten Brotzeit in einem Gasthaus belohnt. Deutschland hat in den letzten Jahren das Wandern wieder für sich entdeckt. Und das mit gutem Grund: Diese Bewegungsart fordert den Körper und fördert die Gesundheit.

 

Gelenke

Durch die stetige Belastung, welche die Gelenke der unteren Extremitäten nicht allzu sehr staucht, werden die Gelenkknorpel ernährt und gestärkt. Dadurch kann eine Arthrose gelindert oder eine Entstehung im Vorfeld verhindert werden, sofern noch keine allzu großen Vorschädigungen vorliegen. Sind diese in milderer oder stärkerer Form vorhanden, sollte die Sporttauglichkeit vorher von einem Arzt überprüft werden.

 

Muskulatur

Wandern stärkt die Muskulatur und sorgt für einen Wachstumsreiz in den unteren Extremitäten. Je mehr Höhenmeter dabei zurückgelegt werden, desto stärker fällt dieser Reiz in der Regel aus. Fordernde alltägliche Situationen wie Treppensteigen sind daher einfacher zu meistern. Gerade das Gehen auf instabilen Untergründen trainiert das Zusammenspiel zwischen Gehirn, Nerven und Muskulatur und sorgt dafür, dass das Sturzrisiko sinkt und koordinativ anspruchsvolle Aufgaben leichter zu bewältigen sind.

 

Herz-Kreislauf-System

Wandern ist auch für das Herz-Kreislauf-System anspruchsvoll. Es sorgt dafür, dass Anpassungen stattfinden, die der Gesundheit generell zugutekommen. Gerade bei längeren Wanderetappen muss der Körper über einen langen Zeitraum hinweg die Muskulatur über das Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Der Körper versucht danach, die Leistungsfähigkeit zu steigern, um für eine erneute Belastung besser gewappnet zu sein. Diesen Vorgang nennt man in der Sportwissenschaft Superkompensation oder Adaptation.

Regelmäßiges Wandern ist gut für den Blutdruck und sorgt dafür, dass der Ruhepuls niedriger wird. Zusätzlich bleiben die Blutgefäße elastisch. Dadurch können sie sich schnell an neue Belastungsarten anpassen, um die Muskulatur optimal zu versorgen.

Ebenso erhöht sich das Schlagvolumen des Herzens, also das Blutvolumen, das vom Herzen pro Schlag in den Blutkreislauf gepumpt wird. Dadurch kann schlussendlich mehr Blut in kürzerer Zeit in den Kreislauf abgegeben werden. Auf lange Sicht gesehen erspart das dem Herzen enorm viel Arbeit.

Durch die langfristige Versorgung der Muskulatur mit Nährstoffen wird der Stoffwechsel zur Gewinnung von Energie im Muskel selbst stark angeregt und die vorhandenen Energiespeicher in Leber, Muskulatur und Unterhautfettgewebe geleert. Dies kommt wiederum der Bauchspeicheldrüse zugute, da die Insulinsensibilität des Körpers steigt, wodurch auch im normalen Alltag weniger von dem Hormon produzieret werden muss. Das Risiko für Diabetes und andere Stoffwechselstörungen sinkt.

 

Psyche

Wandern kann einen guten Ausgleich zu den psychischen Anforderungen im privaten und beruflichen Alltag darstellen. Oftmals werden wir den kompletten Tag über mit Informationen und Reizen überflutet. Auf Dauer kann das sehr fordernd und anstrengend für das psychische Wohlbefinden sein.

Durch die Bewegung in der freien und reizarmen Natur wirkt Wandern wie eine Entschleunigung aus der sonst so schnelllebigen Umwelt. Nach einer Tour fühlt man sich in der Regel deutlich entspannter und ausgeglichener. Über wichtige Ereignisse und Entscheidungen lässt sich deutlich besser nachdenken und ganzheitlich reflektieren. Dieser Effekt lässt sich sowohl kurz- als auch langfristig beobachten.

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